27. April 2022

Ausgezeichnet: Ökostrom-Produkt von Prokon erhält Gütesiegel

Ökostrom soll die Energiewende voranbringen – doch nicht alle Ökostrom-Tarife fördern den Ausbau erneuerbarer Energien tatsächlich. Dieser Etikettenschwindel verunsichert Verbraucherinnen und Verbraucher. Eine Entscheidungshilfe für empfehlenswerte Ökostrom-Produkte bietet Öko-Test: Das unabhängige Verbrauchermagazin hat 78 aktuelle Ökostrom-Produkte unter die Lupe genommen. Nur 14 davon schnitten mit „sehr gut“ ab, darunter Prokon Windstrom. Das Ökostrom-Produkt von Deutschlands größter Energiegenossenschaft hebt sich mit seinem „Windstrom direkt vom Erzeuger“ damit von vielen anderen Ökostrom-Angeboten ab. Mehr als 50 Prozent der getesteten Produkte erhielten ein „mangelhaft“. Nachzulesen ist das Ergebnis des großen Ökostrom-Vergleichs in der April-Ausgabe von Öko-Test und der Mai-Ausgabe des Öko-Test-Ratgebers Bauen, Wohnen und Renovieren.

Langwieden Oekotest

Öko-Test vergibt das Gesamturteil „sehr gut“ für Prokon Windstrom 12

Wer sich für ein Ökostrom-Produkt entscheidet, möchte damit erneuerbare Energien fördern. Ein Bewertungskriterium im Vergleich von Öko-Test war deshalb, ob ein Ökostrom-Produkt den Ausbau erneuerbarer Energieanlagen voranbringt. Negativ bewertet wurden Stromanbieter, die ihrem Produkt mit Herkunftsnachweisen von Altanlagen lediglich einen grünen Anstrich verleihen. Denn neue Anlagen entstehen dadurch nicht. Positive Beurteilungen erhielten Anbieter, wenn sie erneuerbare Energien tatsächlich fördern – dabei konnte Prokon zusätzlich punkten. Die Energiegenossenschaft baut und betreibt Windparks und bildet damit die gesamte Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien ab.

Der Ökostrom der Genossenschaft stammt zudem aus eigenen Windparks in Deutschland. Dazu zählen die Prokon-Windparks Burgdorf-Schillerslage (Niedersachsen), Dammfleth (Schleswig-Holstein), Eilsleben-Ovelgünne (Sachsen-Anhalt) und Sembten (Brandenburg). Neben der Herkunft des Stroms hat Öko-Test die Transparenz gegenüber Kundinnen und Kunden bewertet. Nicht einsehbare Herkunftszertifikate und intransparente Aufpreise wurden negativ beurteilt. Insgesamt fielen 42 von 78 Ökostrom-Produkten mit „mangelhaft“ durch. 

Tipp: Ökostrom-Produkte genau prüfen

„Der Öko-Test-Bericht verdeutlicht, dass Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Auswahl des Ökostromanbieters genau hinsehen sollten“, bewertet Prokon-Unternehmenssprecher Kai Jacobsen das Resultat und appelliert: „Wichtig ist, nicht wegen einigen Mogelpackungen komplett auf Ökostrom-Tarife zu verzichten, sondern ein Produkt zu wählen, das erneuerbare Energien wirklich fördert.“

Um bei der Vielzahl von Ökostrom-Produkten den richtigen Tarif zu finden, empfiehlt es sich auf bewährte Siegel und unabhängige Verbraucher-Vergleiche zu achten. „Der Markt steht in der aktuellen Energiekrise Kopf, da ist es wichtig, den Menschen eine wichtige und seriöse Hilfestellung bei der Wahl ihres Stromanbieters zu geben“, betont Kai Jacobsen und freut sich über das sehr gute Testergebnis im Öko-Test und den Vertrauensbeweis. 

Die Energiewende aktiv mitgestalten

Auch Siegel wie das ok-Power-Label oder das Grüner-Strom-Label garantieren, dass Ökostromanbieter sich nicht an Atomkraftwerken oder neuen Steinkohle- und Braunkohlekraftwerken beteiligen. „Prokon Windstrom trägt bereits seit sechs Jahren das ok-power-plus-Siegel“, so Kai Jacobsen. Wer noch mehr für den Klimaschutz tun wolle, den ermuntert der Unternehmenssprecher zur aktiven Mitgliedschaft in der Genossenschaft: „Wir sind konzernfrei als Bürger-Energiegenossenschaft aufgestellt, bei uns kann jeder mitmachen.“