PROKON in den Medien
PROKON stellt Pressearbeit ein

29.05.2013

Aufgrund unserer Größe mit mehr als 65.000 Anlegern, die uns über 1,1 Mrd. Euro anvertraut haben, sind wir ein ernsthafter Wettbewerber für Banken und Versicherungen. Unser Erfolg ist das Ergebnis unserer Ehrlichkeit. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und positionieren uns klar zu Missständen in der Banken- und Finanzwelt. Dabei wollen wir durchaus provozieren und polarisieren - so kommen wir ins Gespräch mit unseren Kunden und Interessenten. Mit unserem Selbstbewusstsein machen wir uns bei unseren Wettbewerbern natürlich nicht unbedingt beliebt, denn das Geld, das unsere Anleger bei uns investieren, geht den Banken und Versicherungen verloren. Dementsprechend werden wir in den Medien immer wieder mit Kritik konfrontiert. Vielleicht steht diese Kritik auch in unmittelbarem Zusammenhang mit unserer nicht vorhandenen Werbung in den Printmedien, denn mit unserer Konzentration auf Werbung mit Postwurfsendungen und Plakaten in öffentlichen Verkehrsmitteln fällt von unserem Werbeetat nichts für die kriselnde Zeitungswirtschaft ab. So stellen wir ein dankbares "Opfer" dar, können wir doch nicht mit Geldentzug drohen. Wir lassen uns von der Kritik aber nicht einschüchtern, sondern werden auch weiterhin mit Rückgrat gegen den Strom schwimmen, zumal die Redakteure sowieso immer wieder ein und dieselben Artikel von einander abschreiben.

Nachdem sich unsere Geschäftsführung vor kurzem knapp 3 Stunden Zeit für ein Interview mit 2 Reportern der "Welt" genommen hat, am Ende aber wieder nur Vorwürfe bis hin zu völlig falschen Behauptungen gedruckt wurden, haben wir uns entschlossen, für Anfragen der Medien nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Zukunft in Medienberichten über PROKON lesen "Von PROKON gab es dazu keinen Kommentar."

Unsere Antwort auf Kritik ist und bleibt natürlich konsequente Offenheit und Transparenz - allerdings nicht mehr gegenüber den Medien, sondern ausschließlich gegenüber unseren Anlegern, Interessenten und Geschäftspartnern, denn sie sind es, denen wir uns verpflichtet fühlen. Zu den immer wieder geäußerten Kritikpunkten möchten wir unseren Lesern an dieser Stelle einige erklärende Hintergründe mitgeben.

Zitate aus Briefen unserer Anleger:

  • Sebastian K., Rheine "Sehr geehrter Herr Rodbertus, sehr geehrte PROKON-Mitarbeiter,
    mit großer Verärgerung habe ich gelesen, wie Vertreter der Presse mal wieder mit Ihnen und PROKON "umspringen". Ich möchte Sie ermutigen, weiterhin mit aller Kraft gegen solche Verleumdungen vorzugehen. Ziemlich sicher ist der ganz große Teil der PROKON-Genussrechtsinhaber, wenn nicht sogar alle, wie ich sehr zufrieden mit Ihrer und PROKONs Arbeit und vertraut Ihnen. Vielleicht können Sie aus dem positiven Gedanken daran einen Teil der erforderlichen Kraft ziehen. Wenn ich Sie in irgendeiner Weise im Kampf gegen den Rufmord unterstützen kann, lassen Sie es mich wissen. Verbleibt mir nur zu schreiben: Weiter so!"

  • J. S., Flensburg
    "Als Genussrechtsinhaber bei PROKON ist man schon verwundert über was so alles in diesem Bericht geschrieben steht. Es wird behauptet, daß ein Anleger lange fahren muss, um Details aus dem Hause PROKON zu erfahren. Noch nie fühlte ich mich als älterer Anleger so gut über eine Geldanlage so informiert wie bei Prokon. Es werden im Jahr vom Hause 4 Rundbriefe erstellt, jeder Verbleib eines Euros wird dargestellt, mehr geht nicht. Ich könnte lange berichten über Verluste meiner Einlagen bei bekannten Banken. [...]"

  • Claudia S., Kreis Pinneberg
    "Ich möchte meinem Ärger darüber Luft machen, dass die Medien derzeit so viel Kraft darauf verwenden, PROKON in Misskredit zu bringen und wünsche mir, dass die vielen zufriedenen Genussrechtsgenießer dieser Stimmungsmache laut und deutliche entgegentreten! [...] Generell können sich die Kritiker, mit denen ich sprach, einfach nicht vorstellen, dass ein Unternehmer so konsequent wie Carsten Rodbertus seine Firmenidiologie verfolgt, statt das meiste Geld in die eigene Tasche zu scheffeln. Ich wünsche der PROKON Unternehmensgruppe, dass kritische Anleger bereit sind, ihr wirtschaftliches Handeln im Gesamtzusammenhang unserer Gesellschaft und der Erde zu sehen - und dass weitere Unternehmen und Geldanleger dem positiven Vorbild der PROKON folgen. Denn PROKON zeigt, dass sich auch mit einer nachhaltigen und menschlichen Herangehensweise "gutes Geld" verdienen lässt - im doppelten Wortsinne. [...]"

Privilegierte Stellung der PROKON Genussrechtsinhaber
Viele, die sich als Aktionär, Kommanditist oder in irgendeiner anderen Form unmittelbar als Unternehmer im Bereich der Erneuerbaren Energien finanziell beteiligen, fühlen sich besonders sicher, gehört ihnen doch ganz offiziell etwas von "ihrem" Projekt. Mitleidig blicken sie gelegentlich auf Genussrechtsinhaber, die ja nur eine stille Beteiligung halten, also nicht direkt Eigentümer werden und keine Mitspracherechte haben. Auf dem Papier stehen Aktionäre und Kommanditisten tatsächlich besser da. Bloß was ist ein Eigentumsrecht wert, wenn man einer unter Tausenden ist? Auf die operativen Tätigkeiten der Geschäftsführung kann sowieso nicht Einfluss genommen werden. Bestenfalls bekommt man einmal im Jahr den Aufsichtsrat bzw. die Geschäftsführung zu Gesicht und kann ihr dann das Vertrauen entziehen. Da dies üblicherweise aber erst passiert, wenn diese Gremien schwerwiegende Fehler begangen haben, kommt eine solche Maßnahme immer zu spät. Bei den PROKON Genussrechten können Sie zwar an keiner Hauptversammlung teilnehmen, haben aber die Möglichkeit, sich im Rahmen von jährlich 50 bis 70 Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland direkt über die Situation des Unternehmens zu informieren. Darüber hinaus finden üblicherweise mindestens 3 Tage der offenen Tür pro Jahr statt, die es den Anlegern ermöglichen, sich vor Ort zu informieren. Dabei beschränkt sich der Wissensaustausch nicht nur auf die Fragen der Geldanlage, sondern auch unsere Ingenieure und Techniker sowie die Projektierer stehen Rede und Antwort. Selbstverständlich wird jedes Jahr ein ausführlicher, von einem Wirtschaftsprüfer geprüfter und testierter Geschäftsbericht erstellt, den wir jedem Interessierten gerne kostenlos zusenden. Wer noch mehr wissen will, kann auch die aktuellen Unternehmensdaten jederzeit auf unserer Internetseite www.prokon.net einsehen. Und über die Qualität der Geschäftsführung können Sie im Zweifelsfall auch immer "abstimmen": Sie kündigen einfach Ihre Genussrechte, wenn Sie nicht zufrieden sind.

Ein weiterer Punkt, der im Zusammenhang mit Genussrechten häufig genannt wird, ist die Nachrangigkeit. Dieser Begriff beschreibt die Reihenfolge, mit der Geldgeber ihren Anspruch auf Rückzahlung einfordern können, wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig sein sollte. Demnach kommen Genussrechte immer nach Bankdarlehen, es werden also im Insolvenzfall zuerst die Ansprüche der Banken bedient und erst dann die Ansprüche der Genussrechtsinhaber. Im Kern verhält es sich bei Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften nicht anders: zuerst die Banken und dann die Eigentümer (Aktionäre, Kommanditisten). Allerdings gibt es bei den PROKON Genussrechten einen entscheidenden Unterschied. Dadurch, dass wir gegenwärtig unsere Projekte bereits mit 94 % Genussrechtskapital und nur noch 6 % Bankdarlehen finanzieren, spielt die Nachrangigkeit kaum noch eine Rolle, es gibt so gut wie keine vorrangigen Ansprüche. Den Bankenanteil wollen wir sogar auf Null reduzieren. Hinzu kommt, dass die Genussrechtsgesellschaft in Sachwerte wie Windparks, Produktionsstätten für Pflanzenöl, Holzpaletten und Windenergieanlagen sowie in Grund und Boden investiert. So verfügen die Genussrechtsinhaber über eine deutliche höhere Sicherheit als die meisten Aktionäre und Kommanditisten, deren Unternehmen üblicherweise mit bis zu 70 % Bankdarlehen finanziert sind. Deshalb sind die PROKON Genussrechtsinhaber trotz fehlender direkter Beteiligung wesentlich besser gestellt als bei vielen anderen Beteiligungsformen.

Sicherheit durch Investition in Sachwerte
Die PROKON Genussrechtsgesellschaft hat seit ihrer Gründung im Jahr 2003 über 1 Mrd. Euro in Projekte in den Bereichen Windenergie, Biogene Kraftstoffe sowie Biomasse investiert. Mit 49 realisierten und 10 in Bau befindlichen Windparks bildet die Windenergie weiterhin den Schwerpunkt des Engagements der Genussrechtsgesellschaft. Eine zusätzliche Sicherheit dieser Sachwertinvestitionen stellt dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dar, welches die Vergütung des eingespeisten Stroms für 20 Jahre garantiert.

Aber auch in den anderen Geschäftsfeldern haben wir uns sehr gut aufgestellt. So betreiben wir in Magdeburg das größte ölsaatenverarbeitende Werk Ostdeutschlands. Hier wird Rapssaat aus Sachsen- Anhalt und den angrenzenden Bundesländern verarbeitet. Auch wenn beim Pressen der Rapssaat 2/3 als Presskuchen anfällt und als Rohstoff für die Futtermittelindustrie dient, liegt unser besonderes Augenmerk auf dem verbleibenden Drittel: dem Pflanzenöl. Dieses verarbeiten wir überwiegend zu Biodiesel, sind aber auch in der Lage, dieses Öl direkt an die Lebensmittelindustrie zu liefern.

Innerhalb unseres Geschäftsbereichs Biomasse betreiben wir in Torgau (Sachsen) das größte Holzpalettenwerk Europas mit einer Kapazität von 15 Mio. Paletten pro Jahr. Auf den ersten Blick verbindet man ein Palettenwerk nicht sofort mit Erneuerbaren Energien. Dies wird aber schon deutlicher, wenn man bedenkt, dass selbst bei der Herstellung eines so simplen Produktes wie einer Palette 50% des Holzes als Reststoff anfallen. Für uns sind dies jedoch keine Reststoffe, sondern Rohstoffe, die wir überwiegend energetisch nutzen. Aus diesen Rohstoffen werden wir zukünftig nicht nur bis zu 90.000 t Holzbriketts jährlich fertigen, sondern die Holzreste auch zum Betrieb unseres eigenen Biomasse-Heizkraftwerkes nutzen. Dabei wird nicht nur der erzeugte Strom genutzt, sondern auch die Abwärme für die notwendige Trocknung der Paletten eingesetzt. Mit einem Wirkungsgrad von 90 % ist es somit doppelt so effektiv wie vergleichbare konventionelle Kraftwerke.

Ins Umfeld dieses Geschäftsbereiches gehören auch weitere Investitionen, die wir gegenwärtig in einem Bereich tätigen, der zu den sichersten Geldanlagen überhaupt gehört: Grund und Boden. Mit dem Erwerb bzw. Kaufverträgen sichern wir uns gegenwärtig Wälder in Rumänien mit einer Gesamtfläche von 63.000 ha und werden damit dort der größte ausländische private Waldbesitzer. Der besondere Wert von Wald liegt zwar auch in den bereits vorhandenen Bäumen, bedeutet für uns aber in erster Linie die Möglichkeit, uns langfristig mit dem wertvollen Rohstoff Holz zu versorgen. Mit einem Einkaufspreis von 3.000 € bis 4.500 € je Hektar Wald erwerben wir heute schon einen Baumbestand im Wert von 20.000 € je Hektar. Unser Ziel ist es natürlich nicht, diese Wälder jetzt zu roden und daraus einen kurzfristigen Gewinn zu ziehen, sondern vielmehr, hier eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben. Durch den jährlichen Zuwachs von 10 bis 15 Festmetern (fm) Holz pro Jahr und Hektar schaffen wir mit unseren Flächen damit die Grundlage einer kontinuierlichen Versorgung eines holzverarbeitenden Betriebes mit mindestens 600.000 fm pro Jahr. Als Vorbereitung darauf haben wir bereits jetzt ein eigenes Forstamt mit über 20 Mitarbeitern aufgebaut, welches wir in nächster Zeit deutlich aufstocken wollen. So stellen wir sicher, dass das investierte Genussrechtskapital auch in Zukunft sichere Erträge erwirtschaftet.

Ermittlungen gegen PROKON Geschäftsführer?
In den letzten Wochen tauchte es immer wieder in verschiedenen Medien auf: Gegen PROKON-Geschäftsführer Carsten Rodbertus wird wegen des Verdachts auf Bestechung und Betrug ermittelt. Leider ist es in Deutschland so, dass jeder gegen jeden Anzeige erstatten darf und die Behörden dem nachgehen müssen. Als Betroffener erfährt man erst etwas von den Ermittlungen, wenn tatsächlich Anklage erhoben wird. Wenn einem nun der Anzeigenerstatter schaden möchte, wendet er sich einfach an die Medien, und schon steht der Betrugsverdacht am nächsten Tag in der Zeitung. So einfach ist das, und genau so ist es auch uns ergangen.

Einmal geht es darum, dass wir einen für den Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen tätigen Raumplaner für die Erstellung von Gutachten über Windparkstandorte bezahlt haben. Das stimmt so weit, allerdings befinden sich diese Standorte selbstverständlich nicht im Landkreis Wesermarsch, sondern in Mecklenburg-Vorpommern sowie im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Wir haben also lediglich die Fachkenntnisse des Raumplaners für andere, öffentlich bekannte Standorte genutzt. Er hat seine Behörde ordnungsgemäß über seine Tätigkeit informiert und eine Genehmigung dafür erhalten. Zudem reden wir hier über eine Vergütung von gerade einmal 4.375 Euro. Dafür hat der Raumplaner kompetente Gutachten erstellt, also eine Menge Zeit investiert, für die er selbstverständlich so wie jeder Dienstleister auch bezahlt wurde. Wo soll da die Bestechung sein? Die Anzeige wurde übrigens wieder einmal vom ehemaligen Kommanditist Klaus Boe erstattet. Dahinter steht eine lange Geschichte, zu der an dieser Stelle nur gesagt sei, dass Herr Boe aus persönlichen Gründen PROKON und speziell Carsten Rodbertus zu seinem Feindbild erklärt hat.

Im zweiten Ermittlungsfall geht es um die Abläufe bei der Inbetriebnahme unseres Windparks Straach im Jahr 2006 (!). Auch hier ist Klaus Boe der Anzeigenerstatter. Wir sind sicher, dass dieser Vorgang ebenso im Sande verlaufen wird wie alle anderen Versuche dieser Art von Herrn Boe in den letzten Jahren auch und Herr Boe die Anzeige nur erstattet hat, um uns zu schaden, an dem letztendlichen Ausgang des Verfahrens aber gar kein Interesse hat.

Bilanztrickserei?
Es wird uns vorgeworfen, unsere Windparks zu höheren als den marktüblichen Preisen zu bewerten und dadurch nicht vorhandene Gewinne auszuweisen. Hierzu ist nur zu sagen, dass während der Erstellung des Geschäftsberichtes zum Geschäftsjahr 2011, der frei zugänglich auf unserer Internetseite zur Verfügung steht, die gesamte Historie sowie die Bewertung unserer realisierten und in Planung befindlichen Windparkprojekte aufgearbeitet sowie von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und testiert wurde. Mehr geht nicht.

Wenn Sie sich näher mit unseren Antworten auf Presseanfragen auseinandersetzen möchten, finden Sie die Vorgänge aus den letzten Jahren weiterhin im Bereich PROKON in den Medien. Sie können sich darauf verlassen, dass wir auch weiterhin genau so ehrlich und transparent, aber auch genau so kritisch und polarisierend sein werden, wie Sie es von uns gewohnt sind.