PROKON in den Medien
PROKON erreicht Unterlassungserklärung gegen Finanztest

21.12.2012

Die Stiftung Warentest (hier Finanztest) hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrmals negativ über PROKON geäußert. Selbst wenn wir im Vorfeld Fragen von der Redaktion erhalten und diese ausführlich beantwortet und sie auf unserer Internetseite in der Rubrik „PROKON transparent“ veröffentlicht haben – die von uns zur Verfügung gestellten Informationen flossen kaum in die Berichte ein.  Im November 2012 wurde auf der Internetseite der Stiftung Warentest ein Audiobeitrag mit Aussagen veröffentlicht, die wir so nicht stehen lassen konnten. Wir haben uns gewehrt, und das mit Erfolg: Finanztest hat eine Unterlassungserklärung unterzeichnet und damit eingestanden, falsche Behauptungen aufgestellt zu haben.
Der Audiobeitrag bezog sich auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Schleswig zur Klage der Verbraucherzentrale Hamburg aus dem Jahr 2011 wegen irreführender Werbung. Gegenstand des Verfahrens war einer unserer Werbeflyer, der von März bis Oktober 2010 als Postwurfsendung versandt wurde. Obwohl wir nie nachvollziehen konnten, dass unsere Werbeaussagen „irreführend“ gewesen sein sollen, haben wir unsere Werbung schon 2010 umgehend geändert, die beklagten Werbeflyer existieren seitdem gar nicht mehr.

In dem Audiobericht wird der Eindruck erweckt, in dem Verfahren stehe unsere aktuelle Werbung in der Diskussion: „Jetzt stoppt ein Gericht die PROKON-Werbung“. Die Werbeaussagen sind aber bereits über zwei Jahre alt und werden seitdem nicht mehr verwendet. Im Beitrag heißt es außerdem, „PROKON selbst besitze weder Windkraftanlagen noch betreibe es welche.“ Diese Aussage an sich ist falsch, denn PROKON besitzt und betreibt knapp 50 Windparks. Es wird behauptet, die Genussrechtsgesellschaft vergebe nur Kredite an die etwa 40 Gesellschaften der PROKON-Gruppe. Vor zwei Jahren bestand die PROKON Unternehmensgruppe zwar noch aus mehreren Einzelgesellschaften, aus heutiger Sicht ist diese Aussage aber falsch. Anfang 2012 hat sich zugunsten der Genussrechtsinhaber viel verändert: Heute befinden sich alle PROKON Projekte direkt im Eigentum der PROKON Regenerative Energien GmbH (Genussrechtsgesellschaft), an der die Anleger beteiligt sind. Im September 2012 war der Umstrukturierungsprozess der PROKON Unternehmensgruppe abgeschlossen, es gibt mit der Genussrechtsgesellschaft nur noch eine Kerngesellschaft. Zusätzlich zu allen bestehenden Projekten und damit Sachwerten gehören nun auch sämtliche in Planung befindlichen Projekte der Genussrechtsgesellschaft. Dabei handelt es sich um Windparkprojekte mit einem Investitionsvolumen von ca. 10 Mrd. Euro. Hinzu kommen sämtliche Rechte und Lizenzen, die bei der Konstruktion der eigenen PROKON Windenergieanlage mit 3 MW Leistung erworben wurden. Hierüber haben wir auf unserer Internetseite bereits im September 2012 informiert, der Audiobeitrag von Finanztest erschien im November – genug Zeit für eine genaue Recherche.

Von einer renommierten Finanzzeitschrift darf und muss man eine genaue Recherche erwarten. Was könnte also der Grund für die immer wiederkehrende negative Berichterstattung sein? Die Stiftung Warentest wurde 1964 auf Beschluss des Bundestages gegründet. Seit ihrer Gründung wird sie von ihrer Stifterin, der Bundesrepublik Deutschland, finanziell unterstützt, um ihre viel beschworene Unabhängigkeit zu bewahren und auf Werbeanzeigen zu verzichten. Wo bleibt die Neutralität, wenn ein über viele Jahre erfolgreiches, wachsendes Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern und über 56.000 Anlegern derart diskreditiert und einseitig negativ bewertet wird? Vielleicht macht man es sich bei Finanztest einfach und verurteilt alle Unternehmensbeteiligungen als pauschal unsicher und unseriös, nur um die Produkte von Banken und Versicherungen wärmstens als sichere Geldanlagen zu empfehlen, sofern es sich nicht um Aktien handelt. Gerade im Hinblick auf die Produkte zur privaten Altersvorsorge könnte man durchaus einen Interessenkonflikt erkennen, da Banken und Versicherungen im Namen ihrer Kunden über Lebensversicherungen, Sparbücher, Riesterrenten etc. die Staatsfinanzierung zu Niedrigzins-Konditionen organisieren. Wie sicher diese Angebote in Zeiten der Euro- und Wirtschaftskrise und der Gefahr einer steigenden Inflation wirklich sind und inwieweit Finanztest nicht umhin kommt, die Interessen ihres Geldgebers zu vertreten, kann und muss jeder selbst beurteilen. Da wir bei PROKON glauben, dass der Staat sich nur über Inflation oder Schuldenschnitte (z. B. wie in Griechenland) auf Kosten der Anleger entschulden kann, sehen wir ein erhebliches Risiko für die privaten Anleger, über das bei Finanztest deutlich zu wenig informiert wird. Warum eine Institution, der die Verbraucher viel Vertrauen entgegenbringen, so eindimensional arbeitet, ist nicht verständlich. 

Die Unterlassungsverpflichtungserklärung hat Finanztest unterschrieben, und auch der Audiobeitrag wurde von der Internetseite der Stiftung Warentest entfernt. Sollte Finanztest zukünftig noch einmal die oben beschriebenen Behauptungen aufstellen, droht eine empfindliche Strafe. Hier können Sie die Unterlassungsverpflichtungserklärung nachlesen