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Antworten auf kritische Fragen


Kann PROKON auch in Zukunft Zinszahlungen und Rückzahlungen des Genussrechtskapitals leisten?
Vielfach wurden und werden wir von den Medien in der letzten Zeit sowie ganz aktuell (Dezember 2013) kritisiert. Immer wieder wird uns der Betrieb eines angeblichen Schneeballsystems vorgeworfen. Verunsichert durch diese negative Berichterstattung über PROKON in den Medien stellen sich unsere Anleger viele Fragen, wie "Was passiert, wenn PROKON nicht mehr so viel neues Geld einwirbt?" oder "Ist mein Geld weg, wenn PROKON keine neuen Windparks mehr baut?" Eine aktuelle Zukunftsprognose zeigt, dass wir selbst ohne weiteres Wachstum in der Lage sind, die Zinsen und die Rückzahlung des Genussrechtskapitals an die Anleger zu leisten.

Unser ausführlicher Artikel zu dieser Frage

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Stimmt es, dass die PROKON Windparks in den vergangenen Jahren durch ein geringes Windangebot weniger Erträge erwirtschaftet haben als ursprünglich angenommen wurde? Was bedeutet das für meine Geldanlage?
Es ist richtig, dass die PROKON Windparks in unterdurchschnittlichen Windjahren weniger Erträge erzielen als die geplanten Durchschnittserträge. Dies steht aber in keinem Widerspruch zur Rentabilität unserer Windparks. Zum einen beziehen sich unsere Kalkulationen immer auf die gesamte Laufzeit eines Windparks von circa 20 bis 25 Jahren und in diesem Zeitraum sind natürlich auch die Windverhältnisse nicht immer gleich.

Aus der Gesamtheit besserer und schlechterer Windjahre ist jedoch ein langjähriger Durchschnitt von 100 % zu erwarten. Zum anderen sind die erwirtschafteten Erträge der Windparks trotz schwankender Windverhältnisse immer noch so hoch, dass sie eine Verzinsung der PROKON Genussrechte in Höhe von 6 % p. a. zuzüglich Überschussbeteiligung ermöglichen. Dies ergibt sich daraus, dass ein großer Anteil der Betriebsausgaben, wie z. B. Pachten, Wartungs-, Reparatur- und Serviceaufwendungen im Rahmen der Vollwartungsverträge sowie die Geschäftsführungsvergütungen umsatzabhängig vereinbart worden sind.

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Warum musste PROKON im Jahr 2004 einen Windpark aufgrund von Liquiditätsengpässen verkaufen?
Es ist nicht richtig, dass PROKON damals einen Windpark verkauft hat. Aufgrund einer Verzögerung bei der Auszahlung des von den Banken zugesicherten Fremdkapitals wurde der Windpark Bornstedt-Rottmersleben lediglich vorübergehend aus dem damaligen PROKON New Energy Fonds IV ausgegliedert und von den Anlagenherstellern AN Windenergie und REpower betrieben.

Die Ursache für diesen Vorgang war, dass sich die Commerzbank AG, die den Windpark ursprünglich finanzieren sollte, ab November 2002 vollständig aus der Windparkfinanzierung zurückgezogen hatte. PROKON hatte mit der Commerzbank bereits mehrere Jahre erfolgreich zusammengearbeitet und musste nun - ebenso wie andere Windparkentwickler- auf andere Banken zurückgreifen. Nach intensiven Verhandlungen erfolgte bereits im März 2003 eine Finanzierungszusage für den New Energy Fonds IV durch ein Bankenkonsortium. Doch die beteiligten Banken waren weniger erfahren mit Windenergieprojekten als die Commerzbank AG und gelangten daher zu einer erhöhten Risikoeinschätzung. Dadurch wurden neben einer höheren Eigenkapitalquote auch weitere Windgutachten sowie Ertragsauswertungen benachbarter Anlagen nötig. Die Folge war die verzögerte Auszahlung des Fremdkapitals, was die vorübergehende Ausgliederung des Windparks Bornstedt-Rottmersleben notwendig machte. Die Rückübertragung des Windparks an PROKON war jedoch von Anfang an vorgesehen und wurde planmäßig zum 30.06.2005 durchgeführt.

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Stimmt es, dass PROKON in der Vergangenheit zugesicherte Ausschüttungsgarantien nicht erfüllt hat?
Die Ausschüttungsgarantie hat PROKON ab dem Jahr 2002 gegenüber seinen früheren Kommanditisten abgegeben, um schon damals seinen Anlegern eine größtmögliche Sicherheit zu bieten. Zu dieser Zeit führten zahlreiche Insolvenzen von Unternehmen des Neuen Marktes zu großer Verunsicherung bei Kapitalanlegern. Obwohl die Windenergie aufgrund der im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgeschriebenen Abnahme- und Vergütungspflicht der Energieversorger von dieser Entwicklung nicht betroffen war, wollte PROKON die Sicherheit für seine Anleger noch weiter erhöhen. Bei PROKON sollte kein Anleger Geld verlieren. Die Ausschüttungsgarantie stellte sicher, dass die Anleger auch in Zeiten der Verunsicherung und auch in windschwachen Jahren mit weniger Einnahmen mindestens ihr eingezahltes Kapital zuzüglich einer gewissen Rendite in Form von Ausschüttungen zurück erhielten. Dafür standen die Kerngesellschaften der PROKON Unternehmensgruppe und auch PROKON's geschäftsführender Gesellschafter Carsten Rodbertus persönlich mit ihrem gesamten Vermögen ein.

Die Beteiligungsform der Kommanditgesellschaften bietet PROKON heute nicht mehr an, sondern die Windenergieanlagen wurden von der Genussrechtsgesellschaft übernommen. Mit der Umstellung des PROKON Geschäftsmodells auf die Finanzierung mit Genussrechtskapital existiert auch die Ausschüttungsgarantie in dieser Form heute nicht mehr.

PROKON ist seinen Zahlungsverpflichtungen aus der Ausschüttungsgarantie immer nachgekommen. Einmal wurden Zahlungen aus der Ausschüttungsgarantie lediglich verspätet vorgenommen. Es handelte sich dabei um die im Jahr 2006 anstehende Auszahlung für das Geschäftsjahr 2005. Hintergrund der Verspätung war die Tatsache, dass die Lieferzeiten für Windenergieanlagen damals bis zu 2 Jahre mehr betrugen als gewöhnlich, da die Windenergie einen weltweiten Boom erlebte. PROKON erhielt seine Vergütungen für die Planung der Windparks von den damals bestehenden Kommanditgesellschaften jedoch erst mit der Realisierung der Windparks. Deshalb setzte PROKON im Jahr 2006 erhebliche Mittel für die Finanzierung der Planungsphase der Windparks ein, ohne eine Vergütung erhalten zu können. Aufgrund der erheblichen eingesetzten Mittel musste PROKON die Zahlung der Ausschüttungsgarantie verzögern. Im Jahr 2007 hat PROKON dafür die anstehende Zahlung der Ausschüttungsgarantie für das Geschäftsjahr 2006 sogar vorgezogen und damit den vermeintlichen Zinsnachteil aus der Verspätung im Vorjahr, den einige Kommanditisten reklamiert hatten, wieder ausgeglichen.

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Warum mussten PROKON Windparkfonds aufgrund einer Beanstandung durch die BaFin rückabgewickelt werden?
Zunächst ist zu betonen, dass die Rückabwicklung im Jahr 2009 drei der damals noch von PROKON angebotenen geschlossenen Windparkfonds betraf. Diese Beteiligungsform bietet PROKON heute nicht mehr an, sondern hat sein Kapitalanlageangebot auf die PROKON Genussrechte umgestellt. Die PROKON Genussrechte sind von der Rückabwicklung in keiner Weise berührt.

Damals boten wir den Anlegern unserer Windparks mit einem Paket aus Ausschüttungs- und Ertragsgarantie ein in der Branche einmaliges Sicherheitskonzept. Die Zielsetzung lautete schon zu dieser Zeit, unseren Anlegern trotz der mit einer unternehmerischen Beteiligung grundsätzlich verbundenen Risiken eine größtmögliche Sicherheit zu ermöglichen. Die BaFin, deren Aufgabe eigentlich der Anlegerschutz ist, kritisierte in ihrem Verfahren jedoch genau diese Bemühungen. Sie beanstandete, dass wir den damaligen Kommanditisten mit unserer abgegebenen Ausschüttungsgarantie die unbedingte Rückzahlung ihres Kapitals und dadurch eine zu hohe Sicherheit geboten hätten. Eine solche uneingeschränkte Garantieerklärung wird als Einlagengeschäft gesehen, das nur Banken betreiben dürfen. Dabei sind Garantien von Banken keineswegs absolut sicher, wie die Finanzkrise eindrucksvoll gezeigt hat.
Die Ausschüttungsgarantie wurde von der BaFin nur bei den Fonds beanstandet, bei denen wir sie zeitgleich mit dem Beteiligungsangebot angeboten hatten. Fonds, bei denen wir das Angebot der Ausschüttungsgarantie erst nachträglich einführten, waren von der Beanstandung hingegen nicht betroffen. Es handelt sich bei dem Angebot der Ausschüttungsgarantie also auch nicht um einen groben und grundsätzlichen Fehler seitens PROKON, sondern lediglich um eine Nuance in der Formulierung der Vertragswerke.

Es ist bedauerlich, dass das Thema der Rückabwicklung bis heute immer wieder von der Presse aufgegriffen und so dargestellt wird, als hätte PROKON mit den Garantieversprechen unlautere Absichten verfolgt und versucht, seine Anleger zu betrügen. Tatsächlich war der Grund für die Beanstandung der BaFin jedoch das Angebot einer zu hohen Sicherheit an unsere Anleger.

Eine Rückabwicklung beinhaltet im übrigen die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals an den Anleger zuzüglich der Ergebnisbeteiligung aus den Jahren, in denen der Anleger an der Gesellschaft beteiligt war. Auch durch die Rückabwicklungen hat also kein Anleger Geld verloren.

Als Alternative zur Rückabwicklung haben wir den Kommanditisten angeboten, ihre Beteiligungen in PROKON Genussrechte umzuwandeln. Erfreulicherweise hat der größte Teil der Anleger dieses Angebot angenommen.

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Wie erwirtschaftet PROKON die Zinsen für die PROKON Genussrechte?

Den bedeutendsten Anteil der Zinsen für die Genussrechtsinhaber erwirtschaftet PROKON in seinem Kerngeschäftsfeld Windenergie. Hier ist auch der deutlich überwiegende Teil des Genussrechtskapitals in die PROKON Windenergieprojekte investiert.

Windparks generieren ihre Einnahmen im Wesentlichen aus dem Verkauf des produzierten Stroms an die regionalen Energieversorger. Diese sind gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur vorrangigen Abnahme und Einspeisung des in den Windparks erzeugten Stroms verpflichtet und müssen dafür an die Betreiber der Windkraftanlagen, wie PROKON, gesetzlich festgelegte Vergütungen zahlen. Ein geringer Teil der Einnahmen stammt darüber hinaus aus Zinserträgen für kurzfristige Geldanlagen der vorzuhaltenden Liquiditätsreserven. Diese müssen für den späteren Rückbau der Anlagen nach der ca. 20- bis 25-jährigen Betriebsdauer sowie für unvorhergesehene Ereignisse angespart werden.

Seit Inbetriebnahme des ersten PROKON Windparks im Jahr 1999 bis Juni 2012 haben die PROKON Windparks insgesamt 453,3 Mio. Euro erwirtschaftet. Aus den Erträgen müssen zunächst die laufenden Betriebskosten gedeckt sowie die Zinsen und Tilgungsleistungen der Bankdarlehen gezahlt werden. Die Betriebskosten eines Windparks umfassen zum größten Teil Aufwendungen für Reparaturen, Instandhaltung und Wartung der Windenergieanlagen. Sie betragen bei PROKON durchschnittlich nur 27 % der erwirtschafteten Erträge. Für die Tilgung der Bankenkredite und die dafür zu zahlenden Zinsen muss vor allem in den ersten Betriebsjahren eines Windparks ein großer Teil der Einnahmen verwendet werden. Die PROKON Unternehmensgruppe hat sich daher im Rahmen einer Selbstverpflichtung dazu entschlossen, langfristig im Durchschnitt statt der üblichen 70 % nur 40 % seiner Investitionen in Windparks durch Banken finanzieren zu lassen. Über alle Geschäftsbereich der PROKON Unternehmensgruppe betrachtet ist dieses Ziel bereits mehr als erfüllt, denn der Anteil an Bankdarlehen liegt heute unter 10 % und soll weiter gesenkt werden. Für Zinszahlungen und Tilgungsleistungen an die Banken muss PROKON dadurch weniger Kapital aufwenden und es kann somit mehr Kapital für die Zinsauszahlungen an die Anleger verwendet werden. Schließlich müssen auch die Rückzahlungen des Genussrechtskapitals von den Erträgen der Windparks abgezogen werden, denn wenn ein Anleger seine Genussrechte kündigt, erhält er sein eingezahltes Kapital selbstverständlich zurück.

Alle Einnahmen der Windparks, die nicht zur Deckung der Betriebskosten, für Zins- und Tilgungsleistungen der Bankdarlehen sowie zur Rückzahlung gekündigter Genussrechte an die Genussrechtsinhaber benötigt werden, stehen für Auszahlungen an die PROKON Anleger zur Verfügung. Von August 1999 bis Juni 2012 waren es 194 Mio. Euro. Die Erträge der Windparks und die daraus für die Verzinsung der Genussrechte zur Verfügung stehende Liquidität können Sie monatlich in der konsolidierten betriebswirtschaftlichen Auswertung zur Finanz-, Vermögens- & Ertragslage einsehen.

Zusätzlich zu den Gewinnen aus dem operativen Betrieb der Windparks, also dem Verkauf des erzeugten Stroms, sind die Anleger auch an der Wertschöpfung im Rahmen der Projektentwicklung beteiligt.

Auch im Geschäftsbereich Biomasse ist PROKON erfolgreich tätig. Im Februar 2010 übernahm PROKON die Geschäftsführung der Holzindustrie Torgau OHG, die damals aufgrund der Finanzkrise mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen hatte. Bereits nach nur fünf Monaten schrieb das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Neben den Zinsen für das investierte Genussrechtskapital wurden sogar noch 1 Mio. Euro Gewinn erwirtschaftet. Die Ergebnisse des Geschäftsbereichs Biomasse können Sie ebenfalls monatlich auf unserer Internetseite einsehen.

Aufgrund der hervorragenden Leistungsfähigkeit der Projekte der PROKON Unternehmensgruppe liegt die Verzinsung der Genussrechte seit dem Jahr 2006 konstant bei 6 % p. a. zuzüglich Überschussbeteiligung.

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Was sagen Sie zu dem Vorwurf, dass in dem Werbeflyer nicht auf die Risiken hingewiesen wird?
Selbstverständlich werden in einer Werbung vor allem die Vorteile eines Produktes in den Vordergrund gestellt. Hier ist PROKON keine Ausnahme. Unsere Werbung dient jedoch natürlich nur dazu, interessierte Personen auf die PROKON Genussrechte aufmerksam zu machen. Sobald daraufhin jemand mit PROKON in Kontakt tritt, erhält er ausführliche Informationen über die PROKON Genussrechte und natürlich auch über die Risiken und Sicherheiten sowohl schriftlich in unseren Prospekten und Zeichnungsunterlagen, als auch im Gespräch mit unseren Mitarbeitern. Darüber hinaus stehen alle Dokumente und Broschüren zum kostenlosen Download auf unserer Homepage zur Verfügung.

Zudem ist ein Werbeflyer nicht dazu geeignet, direkt Genussrechte zu erwerben - hierfür ist der Abschluss eines Vertrages notwendig.

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Warum haben Sie Ihr Geschäftsmodell von der Finanzierung durch Kommanditbeteiligungen an geschlossenen Windparkfonds auf die Emission von Genussrechten umgestellt?
Als PROKON 1998 damit begann, das Eigenkapital für seine Projekte mit Hilfe von Ökologischen Kapitalanlagen bereitzustellen, erfolgte dies zunächst in Form so genannter geschlossener Fonds, an denen Kapitalanleger Kommanditanteile erwerben konnten. Dieses Angebot sprach aufgrund von Steuervorteilen vor allem Anleger mit hohem Einkommen an. Aus der Überzeugung heraus, dass die Erneuerbaren Energien in die gesellschaftliche Mitte gehören und jeder Einzelne von ihrer Weiterentwicklung profitieren können sollte, entschied sich PROKON bereits im Jahr 2003 dafür, dieses Modell nicht auf Dauer zu verfolgen und gab als erstes Unternehmen der Branche Genussrechte aus.

Ein weiterer Nachteil der Geschlossenen Fonds war der damit verbundene enorme Verwaltungsaufwand. Für jeden einzelnen Windpark bzw. Fonds und teilweise sogar für einzelne Umspannwerke musste eine eigene Betriebsführungsgesellschaft gegründet werden. So verlangten es die Banken, aber auch Wirtschaftsprüfer und Steuerberater rieten zu einer Trennung der Haftung für die einzelnen Windparks bzw. Umspannwerke durch die Gründung separater Gesellschaften. Die PROKON Unternehmensgruppe war dadurch im Laufe der Jahre zeitweise auf über 80 Gesellschaften angewachsen. Darüber hinaus musste für jeden der 12 Windparkfonds jährlich ein Geschäftsbericht erstellt sowie eine Gesellschafterversammlung oder ein schriftliches Abstimmungsverfahren durchgeführt werden. Dieser höchst ineffiziente Aufwand stand dem eigentlichen Ziel der PROKON Unternehmensgruppe, die Nutzung Erneuerbarer Energien voranzutreiben, grundsätzlich entgegen.

Durch die Umstellung seines Geschäftsmodells auf die Finanzierung mit Genussrechtsgeldern senkte PROKON also erheblich den Verwaltungsaufwand und ermöglicht gleichzeitig möglichst viele Menschen, fair am Erfolg der Erneuerbaren Energien teilzuhaben.

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Wie ist bei der Umstellung des Geschäftsmodells der Rückkauf der Kommanditanteile bzw. ihre Wandlung in Genussrechte abgelaufen?
Die Umstellung des PROKON Geschäftsmodells hin zu Finanzierung durch Genussrechte erfolgte natürlich nicht von einem Tag auf den anderen, sondern die Kommanditisten hatten von 2007 bis Anfang 2010 Zeit, sich auf den Verkauf bzw. die Wandlung ihrer Beteiligung vorzubereiten.
PROKON hat den Kommanditisten faire und attraktive Angebote zum Verkauf ihrer Beteiligungen oder zur Wandlung der Anteile in Genussrechte unterbreitet. Die jeweiligen Preise ergaben sich aus den unterschiedlichen Verkehrswerten der Fonds, die bereits seit dem Geschäftsjahr 2003 ermittelt und in den jährlichen Geschäftsberichten veröffentlicht wurden.

Unter Einbeziehung der schon vorher geleisteten Auszahlungen aus den jeweiligen Fondsgesellschaften haben die Kommanditisten Beträge erhalten, die ihre eingezahlten Einlagen bei weitem überstiegen. Hinzu kamen noch die bedeutenden Steuervorteile durch Verlustzuweisungen, von denen die Kommanditisten durch ihre Beteiligungen profitiert haben. Das bedeutet, unter Berücksichtigung aller geleisteten Zahlungen und der Steuereffekte haben alle Kommanditisten trotz der Umstellung des Geschäftsmodells der PROKON Unternehmensgruppe nicht nur ihre Einlage in voller Höhe zurückbekommen, sondern zuzüglich auch eine marktgerechte Verzinsung erhalten.

Dieses Ergebnis hat auch einen großen Teil unserer ehemaligen Kommanditisten überzeugt. Mit 2.300 Anlegern hat sich über die Hälfte von ihnen für eine Wandlung ihrer Beteiligungen in Genussrechte entschieden und damit PROKON nochmals ihr Vertrauen ausgesprochen.

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Was passiert, wenn ein Geschäftsjahr einmal nicht so erfolgreich verläuft?
Die Rahmenbedingungen der PROKON Genussrechte, wie beispielsweise die Investition im Bereich der Erneuerbaren Energien, das Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie PROKON's langjährige Erfahrung mit zahlreichen Projekten in dieser Branche, bieten hohe Sicherheiten für Ihre Geldanlage. Deshalb ist nicht davon auszugehen, dass die jährliche Grundverzinsung von 6 %* nicht ausgezahlt werden kann. Wenn dies wider Erwarten einmal doch der Fall sein sollte, haben Sie Anspruch auf eine Nachzahlung der Grundverzinsung in den folgenden Jahren.

* Die Verzinsung ist in § 5 der Genussrechtsbedingungen geregelt.

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Ist die Möglichkeit eines Totalverlustes gegeben und gibt es eine Nachschusspflicht?
Bei Genussrechten handelt es sich um eine Mischform aus einem festverzinslichen Wertpapier und einer unternehmerischen Beteiligung. Daher weist PROKON seine Anleger auch offen darauf hin, dass der Erfolg einer Kapitalanlage in PROKON Genussrechte mit üblichen unternehmerischen Risiken verbunden ist und dass es sich bei ihrem eingesetzten Kapital um "Wagniskapital" handelt, ein Teil- oder Totalverlust grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann. Geldanlagen in PROKON Genussrechte bieten jedoch aufgrund der Zukunftssicherheit der Erneuerbaren Energien optimale Rahmenbedingungen und ein hohes Maß an Sicherheit.
Eine Nachschusspflicht über das eingesetzte Kapital hinaus besteht nicht.

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Wieviel Geld gibt PROKON für seine Werbung aus?
Für den Vertrieb und die Verwaltung der Genussrechte, genauso wie für alle Werbemaßnahmen, stehen 6 % des eingezahlten Genussrechtskapitals zur Verfügung (siehe ausführlicher Verkaufsprospekt für die PROKON Genussrechte). Dies beinhaltet die Broschüren, die Postwurfsendungen, Informationsveranstaltungen, die Fernsehwerbung und alle anderen Werbemaßnahmen, die Gehälter sowie die Beratungsbüros.

Im Jahr 2011 wurden 265 Mio. Euro neues Genussrechtskapital angelegt. Das bedeutet, für Vertrieb und Marketing standen ca. 16 Mio. Euro zur Verfügung. Die neun Beratungsbüros dienen zum einen als Werbemaßnahme, sind aber genauso eine wesentliche Ergänzung unserer Kundenbetreuung. Jede Vertriebs- oder Werbemaßnahme unterliegt zudem einem detaillierten Vertriebscontrolling, so dass nur die Aktionen dauerhaft durchgeführt werden, die auch den erwünschten Erfolg erzielen konnten.