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PROKON Unternehmensgruppe

Kirchhoffstaße 3
25524 Itzehoe

Tel.: (0 48 21) 68 55 300
Fax: (0 48 21) 68 55 200

E-Mail: info[at]prokon.net

PROKON Unternehmensgruppe

Erklärung zu den Meldungen über Prokon Nord

06.09.2010

In verschiedenen Medien sind in den letzten Tagen Meldungen über eine Schieflage des Unternehmens Prokon Nord erschienen. Insbesondere geht es dabei um die Bioethanol-Anlage von Prokon Nord, die sich am nördlichen Rand von Stade in Niedersachsen befindet. Da diese Meldungen aufgrund der Namensähnlichkeit auch zu Fragen bei unseren Anlegern und Geschäftspartnern führen, möchten wir an dieser Stelle etwas näher darauf eingehen.

Namenähnlichkeit stammt aus der Vergangenheit
Die Namensähnlichkeit zwischen unserer PROKON Unternehmensgruppe und der Firma Prokon Nord aus Leer stammt aus der Zeit der Gründung von PROKON im Jahr 1995. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Gründungsgesellschafter Carsten Rodbertus und Ingo de Buhr unterschiedliche Zukunftsvisionen hatten. Im Jahr 1997 entschlossen sie sich daher, getrennte Wege zu gehen. Carsten Rodbertus ist heute Geschäftsführer unserer PROKON Unternehmensgruppe mit Sitz in Itzehoe, Schleswig-Holstein. Ingo de Buhr ist Geschäftsführer der Firma PROKON Nord mit Sitz in Leer, Niedersachsen.

Zum Zeitpunkt der Trennung im Jahr 1997 waren noch keine Projekte realisiert. Beide Unternehmen hatten noch keine Referenzen und keinen bekannten Namen. Aber es waren schon viele Verhandlungen mit Gemeinden und Grundstückseignern geführt worden. Um das in dieser Zeit gewonnene Vertrauen der zukünftigen Geschäftspartner nicht zu verlieren, beschlossen Carsten Rodbertus und Ingo de Buhr, für beide Unternehmen den Namen PROKON beizubehalten.

Vor 12 Jahren in den jeweils kleinen Büros mit nur wenigen Mitarbeitern hatte keiner gedacht, dass beide Firmen einmal zu den Marktführern in Deutschland zählen würden – und der ähnliche Name so viel Verwirrung stiften könnte. Bereits seit dem Jahr 1998 bieten wir ökologische Kapitalanlagen für private Kapitalanleger an und beteiligen sie so am Erfolg unseres Unternehmens. Prokon Nord hat sich in der Vergangenheit bis auf kleine Einzelfälle nicht an private Kapitalanleger gewandt. Deshalb kam es in der Vergangenheit auch kaum zu namentlichen Irritationen. Erst als Prokon Nord im vergangenen Jahr eine Unternehmensanleihe auf den Markt brachte, kam es zu Verwechslungen mit unseren PROKON Genussrechten. Seit der Trennung der beiden Geschäftsführer im Jahr 1997 bestehen jedoch keinerlei Verflechtungen zwischen unserer Unternehmensgruppe und Prokon Nord.

Falls Sie mehr zu den unterschiedlichen Ausrichtung der PROKON Unternehmensgruppe und Prokon Nord erfahren möchten, lesen Sie bitte auch auch unseren Artikel „PROKON und PROKON Nord: Wie vier Buchstaben bei unseren Kunden für Verwirrung sorgen“ vom 19.11.2009.

Liquiditätsschwäche trotz guter Ertragsfähigkeit
Im Zuge der Finanzkrise, die mit der Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008 in den USA begann, gerieten auch fast alle deutschen Banken selbst in Schwierigkeiten. Deshalb setzen sie immer restriktivere Sicherheitsanforderungen an, die von mittelständischen Unternehmen kaum erfüllt werden können. Obwohl viele Unternehmen in der Vergangenheit Gewinne erwirtschaftet haben und auch weiterhin dazu in der Lage sind (so auch Prokon Nord aus Leer, die in den vergangenen Jahren ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von 50 Mio. Euro aufbauen konnte), entziehen die Banken ihnen Liquidität und ziehen sich aus den Projektfinanzierungen zurück. Dadurch kommt es zu einem mittlerweile bekannten Phänomen: Viele mittelständische Unternehmen in Deutschland leiden nicht an mangelnder Ertragsfähigkeit, sondern an einem Mangel an Liquidität.

Im Falle der Bioethanolanlage von Prokon Nord kommt hinzu, dass sich der Weizenpreis allein von Juni 2010 bis Anfang August 2010 mehr als verdoppelt hat. In der Anlage sollen jährlich ca. 270.000 Tonnen Weizen zu Bioethanol verarbeitet werden. Bioethanol wird als Biokraftstoff aufgrund der gesetzlichen Beimischungspflicht dem herkömmlichen Benzin beigemischt.

Wir als PROKON Unternehmensgruppe begegnen der Gefahr, dass Banken heute kaum mehr faire Geschäftspartner für mittelständische Unternehmen sind, seit langem mit der Ausgabe der PROKON Genussrechte als Kapitalanlage. Über 425 Mio. Euro haben unsere Anleger bereits in die PROKON Genussrechte investiert. Auf diese Weise machen wir uns unabhängiger von den Banken. Unser Ziel ist es, unsere Projekte zu mindestens 60 % aus Eigenkapital und nur zu maximal 40 % mit Hilfe von Banken zu finanzieren. Unsere Windparks verfügten am Jahresende 2009 bereits über eine Eigenkapitalquote von 52 %. Aktuell beträgt sie bereits über 55 %.

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PROKON Genussrechte - Zeichnungsstand tagaktuell


Genussrechte
Zeichnungen gesamt:
774.308.756 Euro

Anzahl der
Genussrechtsinhaber:
45.204

Vorläufiges Zeichnungsziel:
870 Mio. Euro
Stand: 04.02.2012

PROKON Anleger-Umfrage 2011

Hier können Sie sich immer die aktuelle Auswertung der PROKON Anleger-Umfrage 2011 ansehen.
(zu den Ergebnissen)

Die Lobbymacht der Banken

Wer angesichts von Krisen und Schuldenbergen die Regeln des Finanzmarktes bestimmt...
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