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PROKON Unternehmensgruppe

Kirchhoffstraße 3
25524 Itzehoe

Tel.: (0 48 21) 68 55 300
Fax: (0 48 21) 68 55 200

E-Mail: info[at]prokon.net

In eigener Sache

PROKON und PROKON Nord

Wie vier Buchstaben bei unseren Kunden für Verwirrung sorgen

16.11.2009

Wir bei PROKON beantworten jeden Tag gerne eine Menge Fragen zu den verschiedensten Themen: zu den Genussrechten, zu den Windkraftanlagen und zu vielem mehr. Seit kurzem kommt ein weiteres Thema hinzu: Unsere Kunden sprechen uns täglich auf die bundesweite Werbung einer Firma namens "PROKON NORD" an, die eine Unternehmensanleihe im Bereich Offshore-Windkraft anbietet.

Warum gibt es noch eine Firma mit dem Namen PROKON?
Die Firma PROKON wurde im Jahr 1995 gegründet. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Gründungsgesellschafter Carsten Rodbertus und Ingo de Buhr unterschiedliche Zukunftsvisionen hatten, und man entschloss sich 1997, getrennte Wege zu gehen. Carsten Rodbertus ist heute Geschäftsführer der PROKON Unternehmensgruppe mit Sitz in Itzehoe, Schleswig-Holstein. Ingo de Buhr ist Geschäftsführer der Firma PROKON Nord mit Sitz in Leer, Niedersachsen.

Zum Zeitpunkt der Trennung waren noch keine Windpark-Projekte realisiert. Es waren zwei junge Unternehmen, noch ohne Referenzen und ohne bekannten Namen auf dem Markt. In der Trennungszeit hatten beide Gesellschafter bereits viele Verhandlungen mit Gemeinden und Grundstückseignern geführt und schließlich auch städtebauliche Verträge geschlossen. In dieser Phase hätte man sich keinen Zwist vor den Augen der zukünftigen Geschäftspartner leisten können. Auch ein Namenswechsel wäre fatal gewesen, denn man wollte das gewonnene Vertrauen nicht verlieren. Man beschloss gemeinschaftlich, für beide Unternehmen den Namen PROKON beizubehalten, um sich gegenseitig nicht zu schaden und die ersten Windparks endlich realisieren zu können. Zudem plante Ingo de Buhr schon damals, nicht unter eigenem Namen in den Kapitalmarkt einzutreten, sondern mit einem neuen Gemeinschaftsunternehmen, das er zusammen mit Kooperationspartnern gründen wollte. Anders als wir wandte sich Herr de Buhr mit dem Namen PROKON Nord bis auf kleine, überschaubare Einzelfälle nicht an Privatanleger. Aus diesen Gründen kam es bis vor kurzem kaum zu namentlichen Irritationen. Vor 12 Jahren in den jeweils kleinen Büros mit nur wenigen Mitarbeitern hatte keiner gedacht, dass beide Firmen einmal zu den Marktführern in Deutschland zählen würden – und dieser Name so viel Verwirrung stiften könnte.

PROKON, Itzehoe
Mittlerweile ist die PROKON Unternehmensgruppe aus Itzehoe mit über 17.000 Kunden einer der marktführenden Anbieter von ökologischen Kapitalanlagen. Auf unseren bundesweiten Informationsveranstaltungen und Windpark-Festen sind wir deutschlandweit unterwegs und nehmen uns Zeit für die Fragen unserer Kunden. Das Kapital unserer Anleger investieren wir in unsere eigenen Projekte im Bereich der Windenergie an Land und der Biogenen Kraftstoffe. Bei uns stehen zwei Dinge im Vordergrund: Der kontinuierliche Ausbau der Erneuerbaren Energien und die sichere und stabile Verzinsung der Genussrechte unserer Kunden.

PROKON Nord, Leer
PROKON Nord dagegen ist auf verschiedenen Gebieten aktiv: Neben der Windkraft an Land investiert das Unternehmen u.a. auch in Offshore-Projekte. Bereits kurz nach der Trennung stieg PROKON Nord auch in den Bereich Holzheizkraftwerke ein, bei denen überwiegend belastete Althölzer verwendet werden. Auch für uns mit unseren Idealen zunächst kein Problem. Diese Technik ähnelt jedoch stark der Müllverbrennungsanlagentechnik, und PROKON Nord entschloss sich dazu, auch dort aktiv zu werden. Mit Müllverbrennungsanlagen können wir als PROKON Unternehmensgruppe uns allerdings nicht identifizieren. Statt die Verbrennung von Müll zu unterstützen, sollte man Müll und Verpackungsmaterial eher von vornherein vermeiden oder z.B. sich in der Entwicklung von kompostierbaren Verpackungen engagieren.

Mit seinem ehemaligen Tochterunternehmen Multibrid hat sich PROKON Nord einen Namen im Bereich der Herstellung von Windkraftanlagen gemacht. Um nun das Wachstum in dem teuren Offshore-Bereich finanzieren zu können, suchte sich das Unternehmen einen großen Investor: den französischen Atomkonzern Areva, der neben Unternehmen wie Siemens eines der größten Planungs- und Bauunternehmen für Atomkraftwerke ist.

Wenn PROKON Nord einen solch starken Partner hat, der für 150 Mio. Euro Mehrheitsanteile am Tochterunternehmen, dem Anlagenhersteller Multibrid, erwirbt und offensichtlich am Thema Offshore interessiert ist, warum wendet sich PROKON Nord dann plötzlich an Privatanleger? Ist es vielleicht so, dass Areva eigentlich nur Windkraftanlagen über die neue Tochter Multibrid verkaufen will und sich nur wenig für die Finanzierung eines Offshore-Windparks begeistern kann?

Was unterscheidet uns?
Die PROKON Unternehmensgruppe hat sich von Beginn an Privatkunden gewandt, da wir immer der Meinung waren, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien in die gesellschaftliche Mitte gehört. Alle Projekte werden mit wirtschaftlichem und technischem Augenmaß entwickelt. Denn bei uns steht nicht der kurzfristige Erfolg (mit freundlicher Unterstützung eines Atomkonzerns) im Vordergrund, sondern eine langfristig stabile und attraktive Rendite für unsere Kunden – und eine lebenswerte Zukunft für die folgenden Generationen.

Es war viele Jahre lang still um eine mögliche Konkurrenz der beiden ehemaligen Partner. Was uns missfällt ist, dass PROKON Nord den Namen PROKON jetzt für eine hoch riskante Geldanlage für teure Offshore-Windparks benutzt, nachdem wir, die PROKON Unternehmensgruppe, diesen Namen aufgebaut und stark gemacht haben und seit vielen Jahren Marktführer bei Beteiligungen im Bereich der Erneuerbaren Energien sind.

Die Unternehmensanleihe von PROKON Nord: „Renditestarke Anlage, kurze Laufzeit, niedrige Mindestbeteiligung, investieren in die Energieversorgung von morgen?“ Nanu - das kommt uns doch bekannt vor! Wirft man einen zweiten Blick auf das Angebot, erkennt man den grundlegenden Unterschied. Denn während man bei uns direkt in den Betrieb von Windparks – also in reale Sachwerte -  investiert, finanzieren die Anleger von PROKON Nord lediglich die Entwicklung und Projektierung der Offshore-Windparks. Das Risiko ist ungleich höher – die Verzinsung müsste eigentlich weit über 7 % liegen.   

Wer zu schnell zu viel möchte, macht sich schnell abhängig. Oft von Konzernen, zu deren Spielball man werden kann - auch von mächtigen Atomkonzernen. Lieber Ingo, weniger ist manchmal eben tatsächlich mehr.

Wenn Sie noch Fragen dazu haben, worin sich die Geldanlagen und die beiden Unternehmen unterscheiden, rufen Sie uns gerne unter Tel.: (0 48 21) 68 55 300 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter info@prokon.net.

P.S.: Achten Sie auf das PROKON Logo mit dem Rotor!

Mehr Informationen zu den PROKON-Genussrechten finden Sie hier!

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PROKON
Genussrechtsmeter


PROKON Genussrechte - Zeichnungsstand tagaktuell


Genussrechte
Zeichnungen gesamt:
774.308.756 Euro

Anzahl der
Genussrechtsinhaber:
45.204

Vorläufiges Zeichnungsziel:
870 Mio. Euro
Stand: 04.02.2012

PROKON Anleger-Umfrage 2011

Hier können Sie sich immer die aktuelle Auswertung der PROKON Anleger-Umfrage 2011 ansehen.
(zu den Ergebnissen)

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