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Unerwartete Schützenhilfe aus dem Hause Eon
Windkraft senkt den Strompreis.
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Unerwartete Schützenhilfe aus dem Hause Eon
Windkraft senkt den Strompreis

06.10.2006

Aktuelle Studien belegen, dass Verbraucher durch Windenergie Milliarden einsparen. Denn an der Strombörse sorgt der Wind für günstigere Preise.

Die Windkraft ist nicht so teuer, wie Ökostromgegner oft und gerne behaupten. Ganz im Gegenteil: Sie macht den Strom sogar billiger. Wie der Tagesspiegel berichtete, stellten dies unabhängig voneinander Forscher des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA) sowie des Stromriesen Eon fest. Richtig ist demnach, dass Windstrom für sich betrachtet im Jahr 2005 um 1,2 Milliarden Euro mehr kostete als die gleiche Menge konventionellen Stroms. Doch laut Tagesspiegel bedeutet das nicht, dass dadurch der Strom insgesamt teurer wird. An der Leipziger Energiebörse EEX wirke sich in hohes Windaufkommen sogar günstig auf den Preis aus, errechnete HWWA-Forscher Sven Bode in einer Studie.

Die Argumentation: Der teuerste Kraftwerkstyp, der zur Stromproduktion beiträgt, bestimmt den Preis (“Grenzkosten-Betrachtung“). Bei hoher Auslastung sind dies die Gaskraftwerke. Sinkt die Nachfrage, gehen sie vom Netz und der Preis richtet sich nach den in der Erzeugung günstigeren Kohlekraftwerken. Viel Wind bedeutet daher sinkende Preise. Denn gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat Windkraft bei der Netzeinspeisung stets Vorrang. Bei der derzeit in Deutschland installierten Leistung sind am Tag bei einem durchschnittlichen Windangebot laut HWWA-Studie rund 3.000 Megawatt (MW) Windstrom verfügbar. Deren Einspeisung führt an der EEX zu einer Preissenkung von 1,70 Euro pro Megawattstunde (MWh). Pro Jahr beläuft sich die Ersparnis auf rund 850 Millionen Euro.

Die Wissenschaftler des Stromkonzerns Eon gehen sogar noch weiter, so der Tagesspiegel. Sie gehen davon aus, dass an windreicheren Tagen im Durchschnitt täglich 4.000 MW Windstrom verfügbar sind, und kommen damit sogar auf eine Kostensenkung von 7,60 Euro pro MWh. Hochgerechnet auf ein Jahr wird der Strom damit um 3,8 Milliarden Euro billiger, resümiert Matthias Hochstätter vom Bundesverband Windenergie. Die durch das EEG verursachten Mehrkosten übersteigt das bei Weitem.

Im ersten Halbjahr 2006 wurden Windkraftanlagen mit rund 880 MW neu installiert, die zu weiteren Preissenkungen beitragen. Profitieren Sie von der Windkraft als Energieträger! Hier finden Sie unsere aktuellen Beteiligungsangebote.

Zum Artikel des Tagesspiegels vom 20.09.2006:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/20.09.2006/2788495.asp

Mehr zu der Studie finden Sie auch unter folgendem Link:
http://hdl.handle.net/10419/19377

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Genussrechte
Zeichnungen gesamt:
774.308.756 Euro

Anzahl der
Genussrechtsinhaber:
45.204

Vorläufiges Zeichnungsziel:
870 Mio. Euro
Stand: 04.02.2012

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