Im tansanischen Mpanda dem Ort, in dem das PROKON Jatropha-Projekt sowie die tansanische Tochterfirma PROKON Renewable Energy Ldt. angesiedelt ist wurde am 28. Februar 2008 der erste Spatenstich für den Bau einer Ölmühle gesetzt. In etwa einem halben Jahr kann dann damit begonnen werden, die anfallende Jatropha-Ernte in der Ölmühle so zu verarbeiten, dass sie als Kraftstoff verwendet werden kann.
Das Jatropha-Projekt findet seit langem große Zustimmung auf politischer Ebene. Insbesondere die Distriktverwaltung Mpandas betont, dass der Bau der Ölmühle den Farmen vor Ort noch einmal signalisiert, dass es sich bei dem Projekt um eine ernsthafte Sache handelt, zu der sie mit ihrer Arbeit beisteuern.
Als PROKON im Jahr 2005 begann, das Jatropha-Vorhaben umzusetzen, gab es durchaus einige Zweifler in der Distriktverwaltung. Doch mit Gründung der PROKON Renewable Energy Ltd. im Jahr 2006 und mit dem Baubeginn der Ölmühle wandelt sich die anfängliche Skepsis zunehmend in aktive Unterstützung. So sicherten die Vertreter der Distriktverwaltung dem Projektverantwortlichen bei PROKON, Lorenz Kirchner, zu, ihre landwirtschaftlichen Berater in speziellen Schulungen Wissen rund um die Jatropha-Pflanze und die Verarbeitung der Samen zu Pflanzenöl zu vermitteln. Auf diese Weise können die Berater die PROKON Mitarbeiter vor Ort bestens dabei unterstützen, weitere Farmer zum Anbau von Jatropha zu motivieren.
Über das Projekt:
Seit 2005 baut PROKON im Westen Tansanias mit der Unterstützung mehrerer tausend Farmer Jatropha an. Aus den ölhaltigen Früchten dieser Pflanze kann ein Pflanzenöl gewonnen werden, welches sich hervorragend für den Einsatz als Kraftstoff in Dieselmotoren eignet. Im September 2007 wurde das Jatropha-Projekt von Tansania mit dem Ehrentitel "Uhuru Torch" zu einem Projekt von nationalem Interesse erklärt und damit von offizieller Seite anerkannt und als positiv für das Land eingestuft.
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