Die PROKON Unternehmensgruppe erhält für eines ihrer beiden Bürogebäude am Firmensitz in Itzehoe den Architekturpreis Schleswig-Holstein des Bundes Deutscher Architekten (BDA). Mit dem Preis wird das im Jahr 2006 erbaute PROKON Firmengebäude als vorbildlicher Bau ausgezeichnet und die "beispielgebenden und besonders baukünstlerischen Leistungen" des Bauherrn PROKON und der Berliner Architekten Maria Clarke und Roland Kuhn honoriert.
Der ausgezeichnete Bau vereint gleichermaßen Büros, eine Montagehalle und ein Blockheizkraftwerk unter einem Dach. Vor allem die äußere Verkleidung mit Holztafeln macht das Gebäude zu etwas Besonderem. Zugleich trägt PROKON auch mit seinem Firmensitz zu einer "lebenswerten Zukunft bei" denn das mit Rapsöl betriebene Blockheizkraftwerk versorgt beide Bürogebäude mit Energie und Wärme.
Alle vier Jahre vergibt eine Fachjury den BDA-Preis Schleswig-Holstein. Damit würdigt und fördert die Jury "die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und unserer Umwelt". Zudem trägt die Auszeichnung dazu bei, "das öffentliche Bewusstsein für qualitätsvolle Gestaltung zu schärfen und Maßstäbe zu setzen", so der BDA.
Anlässlich der Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Schleswig-Holstein initiiert das Itzehoer Wenzel-Hablik-Museum vom 16.03.2008 bis 20.04.2008 die Ausstellung "Neue Architekturprojekte in Schleswig-Holstein", im Rahmen derer Architekturfotografen ihre Werke zur Schleswig-Holsteinischen Architekturfotografie präsentieren. Einen Teil der Ausstellung bilden künstlerische Aufnahmen der PROKON-Gebäude, die der Fotograf Martin Kunze an mehreren Tagen in Itzehoe erstellte.
Auszug aus dem Beurteilungsschreiben der Jury des BDA-Landesverbandes Schleswig-Holstein:
"Die Baukörper Büro, Halle und Blockheizkraftwerk sind jeweils von einer Lärchenholzfassade ummantelt und bilden dank des natürlichen, warmen Holzfarbtons eine optisch harmonische Einheit.[ …] Konzeption und Statik erlauben bei Bedarf eine Erweiterung durch zusätzliche Hallen und Büros und stehen beispielhaft für die architektonische Qualität der Baukörper […]".
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