Deutschland nimmt eine immer wichtigere Rolle bei der weltweiten Entwicklung der Erneuerbaren Energien ein: Im vergangenen Jahr wurden 219 Milliarden Kilowattstunden Energie aus Wind, Sonne, Biomasse und Co. produziert. Damit könnte man ganze Länder mit regenerativ erzeugter Energie versorgen, wie beispielsweise Portugal oder Norwegen.
Der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland lag 2007 bei 14,3 Prozent (2006: 11,86 %). Die Stromproduktion aus regenerativen Energiequellen stieg somit auf 86,71 Milliarden Kilowattstunden an. 2006 waren es noch 73,04 Milliarden Kilowattstunden allein dieser Zuwachs reicht aus, um ein Kernkraftwerk für ein Jahr stillzulegen, so der Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE).
Die Windenergie ist und bleibt dabei das Zugpferd. Allein die Hälfte des im vergangenen Jahr produzierten Stroms aus Erneuerbaren Energien geht auf die Windenergie zurück. Aber auch die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze in der Branche stieg im letzten Jahr wieder stark an. Dabei gilt die Windenergie als wahrer „Jobmotor“, denn von den Ende 2007 rund 170.000 Arbeitsplätzen in der Branche sind etwa 70.000 Menschen mit der Planung und dem Bau von Windkraftanlagen beschäftigt. Der Bundesverband WindEnergie e. V. (BWE) geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 allein im Bereich der Windenergie 112.000 Menschen beschäftigt sein werden. Eine Studie des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI) prognostiziert sogar einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen auf 200.000 bis zum Jahr 2020.
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Quelle: www.bee-ev.de; www.wind-energie.de und www.hwwi.org
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