Diese drastischen Worte kommen nicht etwa von einer pessimistisch eingestellten Umweltorganisation, sondern von der Internationalen Energieagentur (IEA). Die IEA ist die Aufsichtsbehörde der großen Industriestaaten, die regelmäßig Berichte über die Energiemärkte herausgibt. Sie gilt als Gegengewicht zur Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), in der sich die wichtigsten Ölproduzenten zu einem Kartell zusammengeschlossen haben.
Gegründet wurde sie während der Ölkrise 1973. Heute sehen die Experten Gefahren in ähnlichen Dimensionen wie damals: Noch nie hat die IEA so deutlich Alarm geschlagen wie im aktuellen Ölmarktbericht. Vor dem Hintergrund, dass die IEA eine eher konservative Denkweise vertritt, die die Zukunft der Ölversorgung als nicht sonderlich problematisch betrachtet, ist die Vorhersage einer „Öl-Angebotskrise“ außerordentlich bemerkenswert. Wenn die Analyse der IEA zutrifft, könnte die Macht der OPEC und damit der Ölpreis auf ein Niveau steigen, das mit unvorstellbaren Folgen auf die Weltwirtschaft verbunden wäre.
„Die Explosion des Wachstums der chinesischen Nachfrage und der Rückgang der Ölproduktion der Nicht-OPEC Staaten werden zeitlich zusammentreffen. Die Frage ist, ob unser Ölsystem in der Lage ist, dieser Herausforderung zu begegnen.“
Fatih Birol, Chefökonom der IEA
im Interview mit der französischen
Tageszeitung „Le Monde“ am 27.06.2007
Derzeit nähert sich der Ölpreis wieder seinem Rekordstand vom Sommer 2006. Am 1. August 2007 erreichte der Ölpreis den Betrag von 78,21 US-$ pro Barrel. Damit hat sich der Preis in den vergangenen fünf Jahren fast vervierfacht.
In ihrem World Energy Outlook rief die IEA Ende letzten Jahres die Welt zum Ausbau alternativer Energien aus. Dies sei im Kampf gegen den Energiehunger und Klimawandel dringend nötig. Die Nutzung erneuerbarer Energien und eine erhöhte Energieeffizienz würden die Welt nicht nur sauberer und sicherer machen, sondern sich auch rechnen.
Wir bei PROKON sehen das genauso. Allerdings mit dem Unterschied, dass wir die Notwendigkeit zur Nutzung regenerativer Energiequellen schon vor mehr als einem Jahrzehnt erkannt und danach gehandelt haben. Statt eine „dreckige und unsichere“ Welt zu akzeptieren, kämpfen wir seit über 12 Jahren für eine lebenswerte Zukunft. Darauf sind wir stolz und der Erfolg gibt uns Recht.
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Quellen:
www.taz.de
www.energiekrise.de
www.spiegel.de
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